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Lufthygiene in Büros verbessern.

  • Christian Strecha
  • 8. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Sept. 2025

Unsichtbar und doch entscheidend: Lufthygiene im Büro


Es ist Montagmorgen, das Büro füllt sich langsam mit Menschen. Computer summen, Kaffeeduft liegt in der Luft, Gespräche beginnen. Alles wirkt ganz normal – bis die Stunden vergehen. Die Konzentration lässt nach, Müdigkeit breitet sich aus, manche klagen über Kopfschmerzen. Der Grund? Oft steckt nicht die Arbeit dahinter, sondern etwas, das wir nicht sehen: die Luft, die wir atmen.


Luft – unser wichtigstes Lebensmittel


Luft ist so selbstverständlich, dass wir sie kaum beachten. Dabei ist sie lebensentscheidend:

  • Ein Mensch kann etwa drei Wochen ohne Nahrung überleben.

  • Ohne Wasser hält der Körper rund drei Tage durch.

  • Doch ohne Luft – gerade einmal drei Minuten.

Und dennoch schenken wir der Luftqualität in Büros viel zu wenig Beachtung. Dabei atmet ein erwachsener Mensch im Schnitt 20.000 Mal pro Tag ein und aus. Jeder dieser Atemzüge entscheidet über unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.


Sick Building Syndrom – wenn Gebäude krank machen


In vielen Bürogebäuden treten Symptome wie Müdigkeit, gereizte Augen, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden gehäuft auf. Experten sprechen dann vom Sick Building Syndrom. Die Ursache sind häufig schlecht gewartete oder fehlerhaft funktionierende Lüftungsanlagen.

Die Folgen sind gravierend: sinkende Produktivität, Frust und vor allem mehr Krankenstände. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur höhere Kosten, sondern auch eine enorme Belastung für die Belegschaft.


CO₂, Krankheitserreger und die unsichtbare Gefahr


Besonders kritisch sind CO₂-Werte in Innenräumen. Steigt die Konzentration, nimmt die geistige Leistungsfähigkeit spürbar ab. Parallel können sich bei schlechter Be- und Entlüftung Krankheitserreger leichter verbreiten – Erkältungen, Grippe oder andere Infekte machen dann schneller die Runde.

Das Problem: Luft ist unsichtbar. Raumnutzer bemerken nicht, wie schlecht die Qualität tatsächlich ist. Lüftungskanäle und Filter verschwinden hinter Decken oder in Technikräumen – aus den Augen, aus dem Sinn.


Warum Bewusstsein so wichtig ist


Gerade weil Luft unsichtbar ist, braucht es ein bewusstes Management. Regelmäßige Kontrollen, Wartungen und – wenn nötig – professionelle Reinigungen sind entscheidend. Nur so bleibt die Atemluft gesund und die Mitarbeiter leistungsfähig.

Ein Büro kann noch so modern und ergonomisch eingerichtet sein – wenn die Luft nicht stimmt, leidet jeder einzelne Mitarbeiter.


Fazit: Investition in Gesundheit und Zukunft


Die Luftqualität in Büros ist kein Luxus, sondern ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Produktivität. Unternehmen, die in Lufthygiene investieren, investieren gleichzeitig in das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit ihrer Teams.

Denn am Ende gilt: Wir sehen die Luft nicht – aber wir spüren sie mit jedem Atemzug.


 
 
 

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